Sonntag, 14.09.2025. Fahrradausflug ins Moos wetterbedingt mit weniger Teilnehmern als gedacht.
Mit viel Aufwand haben wir unsere Radltour ins Ismaninger Moos beworben. Anmeldung bei Polizei und Gemeindeverwaltung. Anzeigenschaltung in den Ortsnachrichten. Anzeige in der Rundschau. Plakate gedruckt und überall im Ortsgebiet verteilt und viele Personen persönlich eingeladen.
Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes, trotzdem entschieden wir uns die Toir durchzuführen. Etwas mehr ale 30 Personen haben sich am Kirchplatz versammelt und pünktlich um 10.30 fuhren wir los Richtung Fischerhäuser.
Am Sportpark machten wir kurz halt und erklärten die Möglichkeiten, am dortigen großen Parkplatz eine hoch aufgeständerte PV Anlage zu errichten. Auch wiesen wir auf das perfekt mit PV Modulen eingedeckte Roagaheim hin.
Auf dem weiteren Weg nach Fischerhäuser wurden wir dann schon das erste Mal nass. Wir suchten Unterschlupf am Karlshof und fuhren nach diesem ersten Duscher, weiter ins Moos.
Dort an der Kreuzung Wiessteasse/Moosstrasse wurden wir dann wie aus Kübeln mit Wasser begossen. Es regnete in Strömen. Manche Teilnehmer fuhren von hier wieder nach Hause, die meisten warteten unter einem Baum, bis wir weiter ins Moos, bis zum Sender fahren konnten.
Dort erklärte dann Krauß Adolf die Besonderheiten dieser wunderbaren Gegend. Er erzählte uns über die vielfältige Tier und Pflanzenwelt und weitere Besonderheiten der Gegend.
Mittlerweile hat ein anderes Mitglied dieser Tour mit einem Spaten ein Bodenprofil angelegt. Nach nur wenigen Stichen mit dem Spaten kam allerbester Almboden zum Vorschein.
Almboden ist eigentlich ein klares Ausschlusskriterium für Photovoltaikanlagen. Die Gutachten der Stadtwerke München haben diese Tatsache komplett ignoriert.
wir erklärten den Teilnehmern den Wert dieser einmaligen unberührten Natur, was jede anwesende Person mit Blick auf die Umgebung sofort verstanden hat.
Wir haben wegen dem wieder einsetzenden Regen die Radltour abgebrochen und sind so schnell als möglich zum Matthof geradelt, wo uns Biggi Matt mit frisch gebackenen Kuchen und Kaffee und anderen Getränken versorgte.
Hier noch ein Hinweis auf die tapfere Marie, das Maskottchen unserer Tour. Mit ihren 7 Jahren ist sie die ganze Strecke auch bei strömenden Regen mitgeradelt. Unser größtes Lob für Marie für diesen Einsatz an der Natur.
Ein Mitglied des Ismaninger Gemeinderats von der Grünenfraktion und ein grüner Kreistagsabeordneter kamen auch noch zum Matthof. Auch hier ein großes Lob für das Rausradeln bei dem regnerischem Wetter.
Beide versuchten uns dann leider mit allen möglichen Argumenten von der Möglichkeiten des Photovoltaikstandortes am BR Sender zu überzeugen.
Was aber nicht gelang.
Die Sicht und Denkweisen unserer Interessengemeinschaft und der Ansicht der Grünen Politiker sind leider unvereinbar.
Wir werden sicher bald wieder eine Tour ins Ismaninger Moos anbieten.
Die Natur vor unserer Haustüre ist zu wertvoll, um sie den Stadtwerken München zu opfern.
